Naturheilpraxis |
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Kurzinfo: Bei der Akupunktur werden zur Heilung einer Krankheit oder dem Bekämpfen und Lindern von Schmerzen an genau festgelegten Hautpunkten sterile Nadeln gesetzt. Geschichtliches: Die Methode der Ohrakupunktur wurde bereits im Buch NEIJING (500 bis 300 v. Chr.) und in anderer medizinischer Literatur der folgenden Dynastien beschrieben. Diese therapeutische Methode wird seit langem in der arbeitenden Bevölkerung benutzt. Seit der Befreiung Chinas haben die Ärzte in Übereinstimmung mit der Anweisung des Vorsitzenden Mao ("die Vergangenheit soll der Gegenwart dienen, und ausländische Dinge sollen China dienen") die traditionelle chinesische Medizin geerbt und gefördert, indem auch ausländisches Material über die Ohrakupunktur studiert wurde. Wiederholte Praxis und ein konstantes Sammeln von Erfahrungen haben das Gebiet der Ohrakupunkturbehandlung stark erweitert. Allgemeine Einführung: Die Akupunktur ist eine Heilmethode, die ursprünglich aus China stammt. Mit speziell dafür angefertigten Nadeln aus Gold, Silber oder heutzutage sterilen Stahlnadeln wird an betimmten Stellen die Haut durchstochen, um Krankheiten zu heilen, Schmerzen zu lindern oder auch um Krankheiten vorzubeugen. Entlang von Energiebahnen, den sogenannten Meridianen, befinden sich spezielle Stellen, die sogenannten Akupunkturpunkte, die je nach Grunderkrankung durch den Einstich mit zusätzlicher Manipulation an der Nadel angeregt oder beruhigt werden. Die Akupunkturpunkte sind drucksensibel und lassen sich dadurch auffinden. Heutzutage werden die Punkte auch durch den Hautwiderstand, der elektrisch meßbar ist, mit entsprechenden Geräten gefunden. Bei der Ohrakupunkturbehandlung werden Krankheiten durch die Stimulierung bestimmter Akupunkturpunkte an der Ohrmuschel behandelt. In der traditionellen chinesischen Medizin wird das Ohr nicht als getrenntes Organ gesehen, sondern gilt als eng verbunden mit den Meridianen, Nebengefäßen und Organen ZANG-FU. Es ist ein Teil des Körpers als organisches Ganzes. Im NEIJING wird ausgeführt, daß das QI und das Blut aller zwölf Hauptmeridiane und ihrer 365 Nebengefäße in das Gesicht und das Gehirn aufsteigen, wobei ihre Äste das Ohr erreichen, um die Hörfunktion zu normalisieren. Dies verallgemeinert die Beziehung zwischen der Ohrmuschel und den Meridianen und Nebengefäßen. Im Speziellen gesehen laufen die sechs YANGMeridiane durch oder um das Ohr. Ohrakupunkturpunkte Ohrakupunkturpunkte sind bestimmte Punkte der Ohrmuschel, die zur Behandlung von Krankheiten benutzt werden. Wenn Störungen der inneren Organe oder anderer Körperteile auftreten, können verschiedene Reaktionen an den entsprechenden Teilen der Ohrmuschel erscheinen, zum Beispiel Druckschmerz, herabgesetzter elektrischer Widerstand, morphologische Veränderungen und Farbveränderungen. Bei der Diagnosestellung können diese Phänomene herangezogen werden. Das Setzen von Reizen an diesen sensiblen Stellen dient dazu, Krankheiten zu vermeiden und zu behandeln. Diese Stellen werden auch als druckempfindliche Stellen, Stellen mit erhöhter elektrischer Leitfähigkeit oder sensible Stellen genannt. An diesen sensiblen Stellen werden die Nadeln gesetzt und je nach Indikation von Minuten bis Tagen an den Punkten belassen. Es besteht auch die Möglichkeit die Punkte durch die Stimulation der Nadeln mit Magneten anzuregen. Indikation:
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